Äquatorialguinea ist ein Land mit üppiger Vegetation und wunderschönen Landschaften, darunter tropische Wälder und schneebedeckte Vulkane. Die Hauptstadt Malabo ist zwar eher runtergewirtschaftet aber trotzdem attraktiv durch ihre wundervolle spanische Architektur im Kolonialstil und durch ihren lebendigen Markt. Außerdem ist sie umgeben von einer bemerkenswerten Kulisse aus Vulkanen. Die weißen Sandstrände, die die Inseln säumen, sind überwältigend schön. Kein Wunder, dass der erste Name, den das Land von den Portugiesen bekam ‚Formosa‘ war, was ‚Wunderschön‘ bedeutet.
Das Land wurde im späten 15. Jahrhundert zuerst von den Portugiesen kolonialisiert und 1788 an die Spanier übergeben. Eine eigenständige Regierung des Landes wurde 1959 bewilligt. 1968 folgte die vollständige Unabhängigkeit. Nachdem Öl- und Gasvorkommen im Golf von Guinea entdeckt wurden, wuchs die Wirtschaft rapide, jedoch sickerte nur wenig des neu gewonnenen Reichtums bis zur Allgemeinbevölkerung durch. Laut mehreren Organisationen für Menschenrechte tritt die Regierung von Äquatorialguinea verglichen mit anderen Ländern in Afrika die Menschenrechte am stärksten mit den Füßen.
Äquatorialguinea ist ein Land mit üppiger Vegetation und wunderschönen Landschaften, darunter tropische Wälder und schneebedeckte Vulkane.
Letzte Änderungen: Aktuelles (Einreise, Reiseverbindungen, Beschränkungen im Land)
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Letzte Änderungen:
Aktuelles (Einreise, Reiseverbindungen, Beschränkungen im Land)
Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Äquatorialguinea wird derzeit gewarnt.
Äquatorialguinea ist bisher von COVID-19 weniger stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die urbanen Zentren Malabo und Bata.
Äquatorialguinea ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das äquatorialguineische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Die Einreise ist möglich für Äquatorialguineer, Ausländer mit gültigem, langfristigem Aufenthaltstitel, gültigem Visum (visado altenativo) oder gültigem Geschäftsvisum. Die Ausstellung von Visa für die Einreise nach Äquatorialguinea ist für Geschäftsleute wieder möglich. Für Einreisende aus Großbritannien besteht ein Einreiseverbot.
Bei Einreise ist ein negativer PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden bei Abflug sein darf. Bei Ankunft werden zusätzlich alle Passagiere sofort einem IgM-Schnelltest unterzogen. Bei negativem Ergebnis folgt im Anschluss eine Hotelquarantäne. Nach fünf Tagen soll ein zusätzlicher PCR-Test durchgeführt werden. Ist dieser auch negativ, endet die Quarantäne; andernfalls folgen ggf. weitere Quarantänemaßnahmen, bei Symptomen muss mit Einweisung in die für COVID-19-Patienten reservierte Klinik in Sampaka gerechnet werden.
Auch bei der Ausreise wird in der Regel die Vorlage eines PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte, verlangt.
Der internationale Flugverkehr wurde wieder aufgenommen, ist aber bis zum 15. Januar 2021 auf einen Flug pro Woche/Fluglinie begrenzt. Lufthansa, Air France und Ethiopian Airlines bieten entsprechende Flüge an.
Die Regierung hat die Ausgangssperre („Lockdown") aufgehoben. Kirchen und Schulen sind geöffnet. Restaurants, Casinos, Nationalparks und Strände sind zugänglich. Nachtclubs und Diskotheken bleiben vorerst geschlossen.
Für Reisen von der Stadt Bata in die übrigen Bezirke des Landesinneren der Kontinentalregion ist ein negatives IgM-Schnelltestergebnis und eine Reisegenehmigung erforderlich.
Auf der Insel Bioko ist weder ein Test noch eine Reisegenehmigung erforderlich, um die Bezirksgrenze zu überschreiten.
In der Öffentlichkeit besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, dessen Einhaltung kontrolliert und durchgesetzt wird. Bei Missachtung drohen Bußgelder. Beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden erfolgt Temperaturmessung; die Hände müssen desinfiziert werden.
Grundfreiheiten werden in Äquatorialguinea nur unzureichend gewährt. Dies gilt insbesondere auch für das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie die Versammlungs- und Bewegungsfreiheit. Regierungskritische Äußerungen können von den Sicherheitsorganen verfolgt werden.
Auf den Hauptverkehrsstraßen trifft man häufig auf Kontrollpunkte von Polizei und Armee. Dort werden Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Wer sich nicht ausweisen kann, riskiert eine Festnahme.
Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich moderat. Dennoch ist in den Städten Malabo und Bata besondere Vorsicht geboten.
Raubüberfälle auf Personen, die alleine spazieren gehen oder spontan Taxis nehmen, kommen gelegentlich vor.
Auch Einbrüche in Wohnungen bzw. Häuser haben zugenommen. Einbrecher sind dabei oft bewaffnet, z.B. mit Macheten.
Im gesamten Golf von Guinea besteht die Gefahr von Piraterie.
Es herrscht feuchtheißes, tropisches Regenwaldklima.
Auf Bioko geht die Regenzeit von Juli bis Januar, auf dem Festland gibt es zwei Regenzeiten von April bis Mai und von Oktober bis Dezember.
In den Regenzeiten können Straßen und Brücken unpassierbar werden.
Starke Stürme können vereinzelt auftreten.
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Äquatorialguinea, das einzige spanischsprachige Land Afrikas, ist touristisch kaum erschlossen. Grundsätzlich kann jede Region im Land bereist werden. Bestimmte Reiseziele, beispielsweise die Nationalparks Pico Basilé und Ureka, erfordern eine Sondergenehmigung, welche beim Tourismusministerium in Malabo beantragt werden muss.
Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Die beiden lokalen Fluggesellschaften CEIBA und CRONOS stehen auf der gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.
Flüge der genannten Fluggesellschaften können in der Regel nicht über das Internet, sondern nur bei ausgewählten Reisebüros oder vor Ort gebucht und bar bezahlt werden. Nur für CEIBA Intercontinental ist eine Buchung auch über Internetportale zeitweise möglich.
Der Zustand der Straßen ist verhältnismäßig gut. Die meisten Straßen sind geteert. Zunehmender Verkehr, hohe Geschwindigkeiten und die geringe Fahrdisziplin erhöhen das Unfallrisiko. Schwere Verkehrsunfälle ereignen sich vorwiegend am Wochenende aufgrund alkoholisierten Fahrens und meist nicht verkehrssicherer Fahrzeuge. Wer mit einem (gemieteten) Fahrzeug - wobei Autos erfahrungsgemäß nur mit Fahrer angemietet werden können - in einen Unfall mit schwerem Personenschaden oder Todesfolge verwickelt ist, muss mit längerer Untersuchungshaft und einem Strafprozess rechnen.
Die Behörden kontrollieren Ausländer besonders genau auf ordnungsgemäße Papiere (Visum, gültiger Pass, etc.) und gehen streng gegen tatsächliche und vermutete Unregelmäßigkeiten vor. An den häufigen Check-Points muss mit willkürlichen Kontrollen und Erpressungsversuchen durch die Sicherheisbeamten gerechnet werden.
Die Grenzen zu den Nachbarländern Gabun und Kamerun sind zeitweilig geschlossen.
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Homosexualität ist nicht strafrechtlich sanktioniert. Die Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen-, Transgender- und Intersexuellen-Community (LGBTI) wird jedoch gesellschaftlich stigmatisiert und diskriminiert. Es gibt kein Antidiskriminierungsgesetz zum Schutz von LGBTIQ-Personen.
Beim Fotografieren sollte Zurückhaltung geübt werden. Für alle sicherheitsrelevanten Bereiche wie offizielle Gebäude, Flughäfen, Häfen, militärische Einrichtungen oder Polizeistationen und auch Wagenkolonnen besteht Fotografierverbot. Die Polizei geht streng gegen Verstöße vor.
Landeswährung ist der CFA-Franc (XAF). Die Preise in Äquatorialguinea sind vergleichsweise hoch. Kreditkarten (VISA, Mastercard) werden nicht überall akzeptiert. An Geldautomaten werden manchmal nur die Karten der eigenen Institute akzeptiert. Die Authentifizierung wird durch schlechte Internetverbindung erschwert. Nehmen Sie ausreichend Bargeld in Euro mit, das vor Ort gewechselt werden kann.
Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate über das geplante Reiseende hinaus gültig sein.
Bei Einreise muss ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgelegt werden, siehe Gesundheit.
Deutsche Staatsangehörige benötigen grundsätzlich für die Einreise nach Äquatorialguinea ein Visum, das vor Antritt der Reise bei der zuständigen äquatorialguineischen Auslandsvertretung beantragt werden muss.
Es wird empfohlen, das Visum einen Monat vor Antritt der Reise zu beantragen. Nähere Hinweise finden Sie bei der Botschaft Äquatorialguineas.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigten Elternteile, muss nachgewiesen werden, dass jeder nicht anwesende Elternteil mit der Reise einverstanden ist.
Für die Einfuhr von Devisen besteht für Touristen eine Anmeldepflicht, aber keine Beschränkung, außer für CFA. Ausgeführt werden dürfen max. 50.000 CAF in Banknoten und Devisen bis zu der Höhe, die bei Einfuhr erklärt wurde.
Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden.
Zu den Gegenständen, deren Einfuhr generell verboten ist, gehören neben pornografischen Werken auch Bücher und Filme über Kriege und Terror, uniform-ähnliche Kleidung, Ferngläser und professionelle Kameras. Spezielle Zollvorschriften sollten vor Reisebeginn bei der zuständigen äquatorialguineischen Botschaft erfragt werden.
Informationen für Reisen mit bestimmten Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen) erhalten Sie bei der Botschaft Äquatorialguineas.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen, gelegentlich gibt es auch Kontrolle bei Einreise aus Deutschland. Eine Gelbfieberimpfung ist darüber hinaus auch medizinisch indiziert. Abweichend von den WHO-Bestimmungen wird ggf. noch der Nachweis einer Auffrischimpfung nach 10 Jahren verlangt. Abweichend von offiziellen Regelungen kann der Nachweis einer Choleraimpfung verlangt werden, besonders bei Einreise über Land oder aus einem Endemiegebiet.
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin der DTG.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
Tuberkulose und insbesondere auch medikamentenresistente Formen sind in Äquatorialguinea verbreitet.
2014 wurden drei Fälle von Poliowildvirusinfektion Typ 1 diagnostiziert, die aus Kamerun eingeschleppt wurden.
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Schistosomiasis.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und sie ist im öffentlichen Sektor vielfach apparativ und hygienisch problematisch. Französisch- und englischsprachige Mediziner sind nur selten anzutreffen.
In Bata und Malabo gibt es neben öffentlichen Krankenhäusern die Privat-Krankenhäuser „La Paz Medical Center" mit ausländischem Personal auf weitgehend europäischem Standard so dass Nothilfe gewährleistet ist. Barzahlung ist erforderlich.
In den beiden größeren Städten Malabo und Bata gibt es Apotheken, die im Regelfall die wichtigsten Medikamente führen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Mo-Mi 09.00-12.00 Uhr, Do und Fr 12.00-15.00 Uhr.
Adresse: 29, boulevard CourcellesParis75008Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-15.00 Uhr. Konsularabt.: Mo-Mi 09.00-12.00 Uhr, Do und Fr 12.00-15.00 Uhr.
Adresse: Rohlfsstraße 17-19Berlin1419528.051 qkm.
1.384.945 (UNO Schätzung 2020).
43 pro qkm.
Malabo.
Präsidialrepublik seit 1982. Verfassung von 1991, zuletzt geändert 1995. Parlament (Cámara de Representantes del Pueblo) mit 80 Abgeordneten. Unabhängig seit 1968 (ehemalige spanische Kolonie).
Äquatorialguinea grenzt im Süden und Osten an Gabun, im Norden an Kamerun und im Westen an den Golf von Guinea. Die Insel Bioko (ehemals Fernando Pó) mit der Hauptstadt Malabo liegt 34 km vor der Küste. Die Inseln Corisco, Grande und Elobey sowie Annobón (ehemals Pagalu) liegen in Küstennähe und bieten schöne Strände. Mbini, die Provinz auf dem Festland, besteht hauptsächlich aus Wäldern, einigen Bergen und Plantagen in den Küstengebieten. Im Norden und Süden der Insel steigt das Land steil an. Die südliche Region ist zerklüftet und unzugänglich, die anderen Berghänge werden landwirtschaftlich genutzt oder sind besiedelt. Oberhalb des Ackerlandes liegen dichte Wälder.
99% Katholiken; animistische und protestantische Minderheiten.
Ausländische Besucher, ganz besonders Europäer, haben Seltenheitswert in Äquatorialguinea und können mit Neugierde, Gastfreundschaft, zum Teil aber auch mit Misstrauen rechnen. Ausländische Zigaretten werden gern als Geschenk angenommen. Spanischkentnisse sind vorteilhaft. Fotografieren: Eine Genehmigung ist erforderlich, Vorsicht bei der Motivwahl. Trinkgeld: 10-15%, wenn nicht bereits in der Rechnung enthalten.
220/240 V, 50 Hz; nicht einheitlich, Adapter erforderlich.
Francisco Pascual Obama Asue, seit Juni 2016.
Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, seit 1979, 1996 wiedergewählt.
Land | Reisepaß | Visum | Rückflugticket |
---|---|---|---|
Deutschland | Ja | Ja | Ja |
Türkei | Ja | Ja | Ja |
Andere EU-Länder | Ja | Ja | Ja |
Schweiz | Ja | Ja | Ja |
Österreich | Ja | Ja | Ja |
Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.
Geschäfts- und Touristenvisum.
60 Tage ab Ausstellungsdatum, Aufenthaltsdauer max. 30 Tage. Eine Verlängerung kann in dringenden ällen u. U. vor Ort beantragt werden.
Mindestens 30 Tage vor Abreise bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).
Mindestens 1-5 Arbeitstage zzgl. Postweg.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XAF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 100, 50, 25, 10, 5. 2 und 1 CFA Fr.
Anmerkung: [*] Wird von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegeben und von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik verwendet. Der von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XOF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Äquatorialguinea. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.
In Banken kann Geld gewechselt werden (für Fremdwährungen gibt es jedoch nur je eine Bank in Malabo und Bata.). Am leichtesten lassen sich Euro und US-Dollar umtauschen. Diese beiden Fremdwährungen werden auch häufig in Hotels und in Restaurants akzeptiert.
Gängige Kreditkarten werden in Äquatorialguinea nicht überall akzeptiert.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks werden in Äquatorialguinea nicht akzeptiert.
Mo-Sa 08.00-12.00 Uhr.
Folgende Artikel können zollfrei nach Äquatorialguinea eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Wein;
1 l alkoholische Getränke.
Pornografische Werke, Bücher und Filme über Kriege und Terror, uniform-ähnliche Kleidung, Ferngläser und High-Tech-Kameras.
Neujahr : 2021
01 Januar
Weltfrauentag : 08. März 2021
Karfreitag : 02. April 2021
Tag der Arbeit : 01. Mai 2021
Afrika-Tag : 25. Mai 2021
Fronleichnam : 03. Juni 2021
Tag des Präsidenten : 05. Juni 2021
Armed Forces Day (Gedenktag zu Ehren des Militärs) : 03. August 2021
Tag der Verfassung : 15. August 2021
Unabhängigkeitstag : 12. Oktober 2021
Weihnachten : 25. Dezember 2021
In Malabo, Bata, Luba und Ebebiyin findet man jeweils mehrere Hotels unterschiedlichen Standards. In Malabo stehen außerdem einfachere Unterkünfte zu Verfügung (zwei befinden sich in der Avenida de las Naciónes), Badezimmer/Waschgelegenheiten teilt man mit anderen Gästen. Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft der Republik Äquatorialguinea in Paris, Boulevard de Courcelles, F-75003 Paris. Tel: (+33) (01) 56 88 54 54.
In Malabo, Bata, Luba und Ebebiyin findet man jeweils mehrere Hotels unterschiedlichen Standards. In Malabo stehen außerdem einfachere Unterkünfte zu Verfügung (zwei befinden sich in der Avenida de las Naciónes), Badezimmer/Waschgelegenheiten teilt man mit anderen Gästen. Weitere Auskünfte erteilt die Botschaft der Republik Äquatorialguinea in Paris, Boulevard de Courcelles, F-75003 Paris. Tel: (+33) (01) 56 88 54 54.
Die wenigen Restaurants konzentrieren sich überwiegend auf Malabo und Bata und sind nicht unbedingt täglich geöffnet. Die meisten Restaurants bieten spanische und internationale Gerichte an. Bier ist teuer, es gibt jedoch ein preisgünstiges einheimisches Getränk aus Zuckerrohr, malamba.
Öffnungszeiten der Geschäfte: i. A. Mo-Sa 08.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr.
Sakko und Krawatte bzw. Kostüm werden nur für Termine mit Regierungsbeamten benötigt. Die Monate Dezember und Januar sind die beste Zeit für Geschäftsreisen. Spanischkenntnisse sind unerlässlich; Englisch oder Französisch werden nur sehr selten gesprochen.
Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-15.00 Uhr.
Internationale Direktdurchwahl.
GSM 900. Netzbetreiber ist GETESA (Internet: www.getesa.com). Das Mobilfunknetz beschränkt sich auf Malabo und einige dichter besiedelte Gebiete.
Sendungen nach Europa sind ca. zwei Wochen unterwegs.
Lufthansa (LH) fliegt von Frankfurt/M. mit Zubringerflügen aus Wien und Zürich via Lagos (Nigeria) nach Malabo.
Außerdem fliegen Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. und Austrian Airlines (OS) ab Zürich/Wien in Kooperation mit Ethiopian Airlines via Addis Abeba nach Malabo.
Air France (AF) verbindet Zürich via Paris mit Malabo und Swiss (LX) fliegt in Kooperation mit Lufthansa (LH) via Frankfurt/M. und Lagos nach Malabo.
Frankfurt/M. - Malabo: 8 Std. 40 Min.; Wien - Malabo: 10 Std. 25 Min.; Zürich - Malabo: 9 Std. 45 Min.
Keine.
Malabo (SSG) liegt ca. 9 km vom Stadtzentrum entfernt.
Bata (BSG) befindet sich 7 km nordwestlich der Stadt.
Malabo und Bata sind die wichtigsten Hafenstädte.
Die Einreise auf dem Landweg ist sowohl von Kamerun als auch von Gabun aus grundsätzlich möglich. Die Grenzen können jedoch zeitweilig geschlossen sein; auch wird bisweilen die Einreise aus unterschiedlichsten Gründen verweigert.
Die Fluggesellschaft Ceiba Intercontinental (C1) fliegt regelmäßig die Städte Malabo, Bata, Mengomeyén und San Antonio de Palé an. Cronos Airlines (C8) verbindet Malabo und Bata.
Die Sicherheitsstandards beider Fluggesellschaften entsprechen nicht dem europäischen Standard; beide Fluggesellschaften stehen auf der EU-Liste unsicherer Fluggesellschaften.
Die Elobey Fähre verbindet Malabo mit Bata (Fahrtzeit: bis zu 10 Std.).
In Äquatorialguinea gibt es keinen Bahnverkehr.
Das Straßennetz Äquatorialguineas hat eine Länge von 1.400 km.
Asphaltierte Straßen verbinden u.a. Bata im Osten mit Nkue und Mongomo sowie im Süden mit Mbini. Auf der Insel Bioko verläuft eine asphaltierte Ringstraße im Norden der Insel und verbindet die Orte Malabo, Santiago de Baney, Riaba, Luba und Basupu.
rCa. 80 % des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert.
Die Straßen im Landesinneren haben oft Pistencharakter und sind während der Regenzeit schlecht oder gar nicht befahrbar. Ins Landesinnere sollten Fahrten daher nur mit allradbetriebenen Fahrzeugen unternommen werden.
Minibusse fahren von Bata nach Mbini (Fahrtzeit: 1 Std.), Acalayong (Fahrtzeit: 6 Std.) und Ebebiyin (Fahrtzeit: ca. 6 Std.).
In größeren Orten sind Taxis verfügbar, die auch günstig ganztags gemietet werden können.
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein mitzuführen.
Mietwägen können nur mit Fahrer gemietet werden.
Von | Zu | Luft | Straße | Bahn |
Ganzjährig tropisches Klima und starke Regenfälle, die zwischen Dezember und Februar etwas nachlassen.
Die obigen Informationen stammen von Highbury Columbus Travel Publishing.